Standortwoche im Valmalenco

Ab 20. Juni 2021 täglich abends neu. Eine Woche lang - näher dran geht nicht. Nur mit Outdoor Im-PulsKlick hier

Foto: Claus-Georg Petri

Naturverträglich klettern im Nürnberger Land  

Ein von Naturschützern und Kletterern gemeinsam entworfenes Konzept setzt auf Eigenverantwortung und sorgt für ein Miteinander von Mensch, Natur und Tier.

Fotos: Frank Boxler

Die Frankenalb im Nürnberger Land ist wegen der hohen Dichte geeigneter Felsen mit Rissen, Kaminen, Wänden und Kanten ein beliebtes und bekanntes Klettergebiet – und das schon seit mehr als 200 Jahren. Gleichzeitig zeichnet sich die Gegend durch eine einzigartige Natur aus: Weite Jurahochflächen wechseln sich mit Höhlen und Kiefernwäldern ab. Flora und Fauna auf den Jurafelsen zählen zu den artenreichsten Lebensgemeinschaften Mitteleuropas. Um diese zu bewahren, wurde das Gebiet zur Schutzzone deklariert. Klettern im Naturpark „Fränkische Schweiz-Frankenjura“ – wie funktioniert das?

„Nur auf freiwilliger Basis – und das sehr gut“, erklärt Dr. Jürgen Kollert, 1. Vorstand und Gründungsmitglied von IG Klettern Frankenjura. Bereits 1989 wurde der Verein gegründet und ein Konzept entwickelt, das inzwischen von vielen Gleichgesinnten deutschlandweit adaptiert wurde. „Die zum Klettern geeigneten Felsen wurden von Naturschützern, DAV-Mitgliedern und Kletterern gemeinsam beurteilt und in verschiedene Zonen aufgeteilt. So konnte eine generelle Sperrung für Sportler vermieden werden.“

Die Zonierung ist dreigeteilt: Zone 1 ist Ruhezone, in der Kletterverbot besteht. Bei Zone 2 hat der Naturschutz Vorrang: Erstbegehungen sind untersagt, aber Klettern ist bis zu den Umlenkhaken erlaubt. Diese wurden angebracht, um die Kletteroute vor dem Beginn ökologisch wertvoller Felsköpfe zu beenden. Der Abstieg erfolgt durch Ablassen oder Abseilen über die Aufstiegsroute. In Zone 3 haben die Kletterer Vorrang. Hier sind auch Erstbegehungen mit Umlenkhaken außerhalb der Vegetationszone gestattet. „Aber es darf zum Beispiel kein Moos abgekratzt werden – die Natur muss immer respektiert werden“, erläutert Dr. Kollert.

Darum werden manche Felsen zeitweise ganz gesperrt, um etwa Uhus und Wanderfalken das ungestörte Nisten und Brüten zu erlauben. „Die Sperrungen sind aber flexibel. Wenn die Vögel dieses Jahr woanders brüten, wird das Gebiet zeitnah wieder frei gegeben“, weiß der 65-jährige Experte.

Aktuelle Infos dazu stehen auf der Website der IG Klettern Frankenjura, dem DAV Felsinfo und bei Frankenjura.com. „Lenkung und Vogelschutz haben eine sehr hohe Akzeptanz, obwohl sie freiwillig sind.“ So hat sich die Population der Wanderfalken sehr gut erholt.

Übrigens: Mit dem Höhenglücksteig und Norissteig im Hirschbachtal gibt es im Nürnberger Land auch zwei Klettersteige. Sieben Kletterhallen und diverse Kurse runden das umfangreiche Angebot ab, über das die interaktive Freizeitkarte Aufschluss gibt.

Über das
Nürnberger Land


Das Nürnberger Land repräsentiert als Tourismusmarke die Region zwischen der namensgebenden fränkischen Metropole und der Oberpfalz. Die Region erstreckt sich von Neuhaus an der Pegnitz im Norden, über die Fränkische Alb bis nach Burgthann im Süden und hat für Sportler, Genießer, Familien und Kulturliebhaber gleichermaßen viel zu bieten. Während der Naturraum Nördlicher Frankenjura, das Pegnitztal, die weiten Kiefern-, Buchen- und Mischwälder und die zahlreichen verwunschenen Gewässer mit stadtnahen Freizeitmöglichkeiten punkten, begeistert die Schlösser- und Burgenlandschaft kulturell und kulinarisch. Egal ob Wandern, Radfahren, Museenbesuch oder einfach zum Entspannen – die regionalen Spezialitäten wie Schäufele, Höhlenkäse oder Kommunenbier sind nicht weit entfernt.

 

Infos

Nürnberger Land Tourismus, Waldluststraße 1, 91207 Lauf a. d. Pegnitz, Tel. 09123/9506062, urlaub.nuernberger-land.de

"Eine Alm ist kein Streichelzoo"

Die Berchtesgadener Bäuerin Katharina Keilhofer erklärt die richtigen Verhaltensregeln auf der Alm

Fotos: BGLT

Was wäre ein Besuch auf der Alm ohne die Kühe, die sich auf den Weiden das frische Gras schmecken lassen und deren Glocken fast meditativ bimmeln? Zwar sind Almtiere friedliebende Wesen, allerdings kann es bei Begegnungen mit Wanderern hin und wieder zu brenzligen Situationen kommen: „Wenn sich die Mutterkühe bedroht fühlen, folgen sie ihrem Instinkt und verteidigen ihre Kälber“, sagt Katharina Keilhofer, Bäuerin auf der Kammerlingalm oberhalb von Berchtesgaden in Oberbayern.

 

 Um unliebsame Erlebnisse zu vermeiden und ihren Ausflug genießen zu können, sollten Gäste die Empfehlungen der Bäuerin beachten und die wichtigsten Verhaltensweisen von Almtieren kennen. Besondere Umsicht ist geboten, wenn Wanderer mit Hunden unterwegs sind und auf eine Kuhherde treffen.

? Wie funktioniert ein gutes Miteinander zwischen Wanderern und Weidevieh?

! Generell sind Weidetiere absolut friedliebend und meist an Menschen gewöhnt. Dennoch sollten Wanderer freilaufenden Rindern nach Möglichkeit nicht zu nahe kommen und vor allem Kälber weder streicheln noch füttern. Speziell bei Mutterkühen müssen wir daran denken, dass sie ihrem Instinkt folgen und ihren Nachwuchs verteidigen. Das liegt in ihrer Natur. Eine Alm ist leider kein Streichelzoo.

 

? Und falls eine Herde unruhig wird?

! In dem Fall gilt: unbedingt sicheren Abstand halten und lieber einen Umweg in Kauf nehmen. Sollte das Weidevieh näher kommen, ruhig bleiben und keinesfalls den Rücken zukehren. Kühe sind generell schreckhaft, daher niemals davonlaufen, sondern besser die Hände in die Höhe halten, um sich groß zu machen und langsam aus der Gefahrenzone gehen. Ein lautes und klares „Halt“ hält die Tiere auch zurück.

 

? Kommen Weidetiere mit Hunden klar?

! Je nachdem, wie diese sich verhalten. Generell sollten Herrchen und Frauchen ihre Hunde am Berg nicht freilaufen lassen, sondern an der kurzen Leine führen. Wenn sie dem Weidevieh zu nahe kommen und dann noch bellen, gelten sie als potenzielle Gefahr, besonders für Jungtiere. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass sie vom Muttertier angegriffen werden.

 

? Wie verhalte ich mich in einem solchen Fall?

! Wenn ein Angriff abzusehen ist, unbedingt den Hund von der Leine lassen. So kann er weglaufen und sich in Sicherheit bringen. Wir Menschen bewahren Ruhe.

 

Interview: Gregor Staltmaier/AHM PR 

Uns so geht's zur Kammerlingerlam nahe Berchtesgaden

Zu Fuß:

vom Ausgangspunkt Nationalpark-Informationsstelle Klausbachhaus (in der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden) dem Wanderweg Richtung Hirschbichl folgen (zwei Stunden). Von dort weitere 30 Minuten entlang der schmalen Hirschbichlstraße und dann über einen Forstweg zur Kammerlingalm. Einkehrmöglichkeit am Feichtnkaser (direkt an der Kammerlingalm), auf dem Rückweg an der Bindalm oder Ragertalm. www.berchtesgaden.de

 

Mit dem Almerlebnisbus ab Klausbachhaus:
bis zur Abzweigung „Kammerlingalm“, von dort zirka 15 Gehminuten

Der Grenzgänger

Mehrtagestour mit dem Oase Alpincenter, Oberstdorf, läuft ab dem 21. Juni 2020

Buchtipp: Grenzgänger-Weg

Spengler, Erika: Grenzgänger-Weg, Bergverlag Rother, München, 2018, 128 seiten. ISBN 978-3-7633-4531-1, 14,90 Euro

Vier Tipps zur Übernachtung auf Hütten in der Corona-Zeit*

  1. Besuche Hütten nur, wenn du gesund bist.
  2. Bring deinen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit.
  3. Reserviere deinen Übernachtungsplatz – ohne bestätigte Voranmeldung kein Schlafplatz.
  4. Übernachtung nur im eigenem Schlafsack und Polsterbezug (leichter Daunen- oder Sommerschlafsack – kein Hüttenschlafsack).

 

* Quelle: Österreichischer Alpenverein/Verband Alpiner Vereine Österreichs

Wanderung rund um den Mont Blanc

Foto: Claus-Georg Petri

Die Tour du Mont Blanc, kurz „TMB“, gehört zu den berühmtesten Höhenwegen der Alpen. Sie führt einmal rund herum um das Massiv des Mont Blanc und bietet Aus- und Fernblicke, die kaum zu überbieten sind.

 

Die Route beginnt in Chamonix und führt auf einer Höhe zwischen 1.500 und 2.600 Meter über NN zunächst auf die italienische, dann auf die schweizer Seite des Massivs. Über schöne Wiesen, schroffe Kare und zahlreiche Pässe geht es – einmal rund herum – zurück nach Chamonix.

 

Die Tour du Mont Blanc ist ein Rundwanderweg der Superlative – einfach ein Klassiker. Outdoor Im-Puls berichtet ab 23. Juni 2019 täglich von unterwegs, sofern es das Internet auf den Hütten zulässt.

 

Hier gibt es Infos zu der gerführten Tour vom Oase Alpincenter Oberstdorf. Bergführer ist wie immer Thomas Dempfle.

 

Und hier geht es zu den einzelnen Tagen der Tour.

Gschnitz neues Bergsteigerdorf

Blick ins Wipptal

 

Foto: TVB Wipptal

Gschnitz ist Bergsteigerdorf

Gschnitz ist Heimat von 425 Einwohnern und liegt am Ende des Gschnitztals, einem westlichen Seitental des Wipptals. Am Fuße der mächtigen Gipfel der Stubaier Alpen wie dem Habicht (3.277 Meter über NN) und den Tribulaunen (3.097) breitet sich dort ein echtes Paradies für Ruhesuchende und aktive Naturmenschen aus.

Jetzt wurde das Tal mit seinen Gemeinden Gschnitz und Trins in die Riege der Bergsteigerdörfer aufgenommen, die sich einer nachhaltigen Tourismusemtwicklung verschrieben haben.

 

Mehr Infos hier.

Bergdorf Prechtlgut, Wagrain

Urlaub im eigenen Chalet in den Bergen – mit Wellness auf hohem Niveau. Die acht Luxus-Chalets des Bergdorfes Prechtlgut setzen neue Maßstäbe beim Urlaub in den Salzburger Alpen.

 

Mehr Infos hier.

Von Oberstdorf auf die Zugspitze

Von Deutschlands südlichstem Dorf auf Deutschlands höchsten Punkt

Live von unterwegs - hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Tour, über die Outdoor Im-Puls in dieser Woche berichtet. Viel Spaß damit.

 

Mehr Infos hier.

The Gobbins: Der fabelhafte Klippenpfad

Der aufwendig restaurierte Küstenweg an der Causeway-Küste in Nordirland ist wieder für Besucher geöffnet.

Der Gobbins Cliff Path, ein zwei Meilen langer schwindelerregender, drei Meter über den Meeresspiegel führender Weg über Klippenkanten, Buchten und Felsabstürze und freischwebende Brücken, der zu seinem 100-jährigen Bestehen unter höchstem technischen Aufwand restauriert wurde, ist wieder begehbar. Ab Ende Oktober wird er für die Herbst- und Wintermonate planmäßig schließen.

Nach schweren Winterstürmen im vergangenen Jahr musste die Konstruktion von Röhren- und Hängebrücken, steil in den Fels geschlagenen Treppen und Tunneln noch einmal befestigt und gesichert werden. Trotz moderner Technik – alleine 23 Metallbrücken sind zu überqueren und die gut eingerüsteten Treppen hinabzuklettern – bleibt der Gobbins etwas für trittsichere und schwindelfreie Wanderer.

Ausschließlich geführte Touren bringen maximal zwölf Teilnehmer über steile Felsen hinab auf die schmale Strecke, die nur in einer Richtung begehbar ist. Der Ausflug vom neu erbauten Besucherzentrum bis zum Endpunkt des Gobbins Path dauert mehrere Stunden. Die Vorausbuchung der Tour ist erforderlich und auch online möglich.

 

Infos:

www.thegobbinscliffpath.com

www.ireland.com/de-de/reiseziele/northern-ireland/county-antrim/larne

Erster Klettersteig der Alpen besteht 175 Jahre

Meilenstein in der Geschichte des Alpinismus:

  • Vom Naturforscher Friedrich Simony 1843 am österreichischen Dachstein errichtet
  • Boomender Sport: Klettersteig-Berggehen ist die gesicherte Variante des Kletterns
  • In Ramsau am Dachstein können jetzt auch Kinder ab 7 Jahren den Gipfel erklimmen

Überhängende Felsen, beeindruckende Steilwände, atemberaubende Ausblicke: Klettern hat sich in jüngster Zeit zu einer boomenden Trendsportart entwickelt. Der steirische Urlaubsort Ramsau am Dachstein gilt zu Recht als die Wiege der Klettersteige.

 

Mehr Infos hier

Elbsandsteingebirge hat seine erste Trekkingroute

Das Elbsandsteingebirge ist um ein Abenteuer reicher: Die Forstverwaltungen auf deutscher und tschechischer Seite haben die grenzüberschreitende Trekkingroute „Forststeig Elbsandstein“ eröffnet. Sie führt in sieben Tagesetappen auf 100 Kilometern durch die Sächsische und Böhmische Schweiz.

 

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Imst wieder geöffnet

Neues aus Imst: Vor zwei Jahren hat eine Mure die Imster Rosengartenschlucht stark in Mitleidenschaft gezogen. In mühsamer Arbeit wurde das Naturjuwel wiederhergestellt und teilweise auch erneuert. Ab Mai ist die Attraktion für Wanderer mitten in Imst wieder geöffnet.

 

Mehr Infos hier

Im Toggenburg auf die Churfirsten-Tour

In zwei Tagen über sieben Berge: Im Toggenburg können Bergwanderer ab diesem Jahr alle sieben Churfirsten in einer einzigen Tour besteigen. Mit 18 Wegstunden, 3.400 Höhenmetern, 30 Wegkilometern und sagenhaftem Panoramablick von den sieben Gipfeln gehört die Churfirsten-Tour zu den spektakulärsten Wanderabenteuern in der Schweiz. Mehr Infos hier

Termine, Termine, Termine

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  • Causeway Coastal Route
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  • Kerry und Cork

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