Outdoor Im-Puls – Branchen-News

Hanwag trauert um Josef „Sepp“ Wagner

Hanwag trauert um Sepp Wagner. Kürzlich gestorben: Sepp Wagner, Hanwag.

Am vergangene Freitag ist Josef „Sepp“ Wagner, ehemaliger Geschäftsführer und der Neffe des Hanwag-Gründers im heimischen Weichs bei Vierkirchen im Alter von 96 Jahren gestorben. Er hatte das Unternehmen 40 Jahre lang erfolgreich geführt und 2004 an die schwedische Fenix Outdoor Gruppe veräußert. Die Mitarbeiter von Hanwag sind voller Trauer und Mitgefühl für die Familie Wagner.

Josef „Sepp“ Wagner, geboren am 21. Dezember 1921 begann bereits im Alter von 15 Jahren in der Schuhmanufaktur seines Onkels die Lehre zum Schuhmacher. Als er 1946 aus der Kriegsgefangenschaft in Frankreich zurück nach Vierkirchen kehrte, war anpacken angesagt. Der Erfolg sollte ihm Recht geben. 1964 übernahm Sepp Wagner dann die Leitung von Hanwag und baute die einst kleine Schuhmacherei weiter aus.

Nach dem Tod seiner Tochter Annemarie verkaufte er Hanwag 2004 an die schwedische Fenix Outdoor Gruppe. Wichtig war ihm damals, dass der Produktionsstandort in Vierkirchen erhalten bleibt. Ab 2004 war Sepp Wagner als Berater für Hanwag tätig und besuchte die Firma und seine Mitarbeiter weiter regelmäßig, bevor er sich 2015 ganz ins Privatleben zurückzog.

Über viele Jahre war Josef „Sepp“ Wagner in der Kommunalpolitik und im Vereinsleben in Vierkirchen engagiert. 50 Jahre lang war er Vorsitzender des SC Vierkirchen. Er hat den Verein zur Blüte gebracht von 88 auf rund 1500 Mitglieder, von einer auf zehn Abteilungen, mit einem großen Sportheim, Tennisanlagen und Fußballplätzen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Hanwag und alle Kollegen der Fenix Outdoor Gruppe sind voller Trauer und Mitgefühl für Josefs Frau Käthe Wagner, seine Tochter Margot Wagner und alle Angehörigen. Thomas Gröger (Geschäftsführer Hanwag): „Sepp Wagner gehörte zu den Pionieren der Schuhindustrie und hat mit Fleiß, Zielstrebigkeit und herausragenden Innovationen viele Jahre das Unternehmen und die gesamte Outdoorbranche entscheidend mitgestaltet. Mit ihm geht der Mann, der Hanwag wesentlich geprägt hat von uns.“

Vaude beteiligt sich am Schutz der Meere

Antje von Dewitz, Chefin von Vaude. Vaude-Chefin Antje von Dewitz.

Holz für Bekleidung – gegen Mikroplastik im Meer: Vaude beteiligt sich am Schutz der Meere.

 

„Produkte zu entwickeln, die weder Mensch noch Natur belasten, hat für uns höchste Priorität. So möchten wir auch zur Lösung globaler ökologischer Probleme beitragen wie etwa die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik, die von Textilien aus Kunstfasern mitverursacht wird”, sagt Antje von Dewitz (Bild, Foto: Winfried Heinze), Vaude-Geschäftsführerin.

Gemeinsam mit Partnern aus Umweltverbänden, Wissenschaft und der Textilindustrie hat das Unternehmen das Forschungsprojekt „TextileMission“ ins Leben gerufen. So sollen Lösungen gefunden werden, um die Belastung der Umwelt durch Mikroplastikpartikel zu reduzieren, die beim Waschen von Kunstfaserbekleidung frei gesetzt werden. Vaude freut sich über erste Entwicklungserfolge und präsentiert ein innovatives Fleece-Material aus biobasierten und biologisch abbaubaren Fasern. Dies ist eines der neuen Naturmaterialien, die Vaude in der neuen, komplett nachhaltigen Green Shape Core Collection einsetzt.

Schon zuvor hatte es erste Erfolge mit Fasern aus Holz gegeben. Gemeinsam mit dem italienischen Produzenten Pontetorto hat Vaude als erster Outdoor-Ausrüster ein kuschliges Fleece-Material entwickelt, bei dem Tencel auf der Innenseite verwendet wird. Das Besondere daran: Mikropartikel, die beim Waschen in den globalen Wasserkreislauf gelangen, bauen sich im Meerwasser vollständig biologisch ab. Die Faser wird zu 100 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt und weist hervorragende Funktionseigenschaften auf.

Im Rahmen der Textil-Fachmesse Performance Days in München wurde der Stoff im November 2017 der Öffentlichkeit präsentiert und mit dem Eco Performance Award der Messe ausgezeichnet.

 

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Umweltfreundliche Jacken und Hosen. Die Jacken und Hosen sind umweltreundlich.
Schutz für die Meere von Vaude. Vaude will damit die Meere schützen.

Sierra Blair-Coyle neu im Mammut-Kletterteam

Bei Mammut: Sierra Blair-Coyle. Sierra Blair-Coyle, Athletin bei Mammut.

Ab sofort ist Sierra Blair-Coyle das neueste Mitglied des Mammut Pro Team Climbing. Zu dem gehören bereits herausragende Sportler wie Jan Hojer, Jakob Schubert, Anna Stöhr und Juliane Wurm. Sierra ist eine junge und talentierte Athletin, die für eine neue Generation von Gym Climbing und Wettkampfkletterern steht.

 

Die 23-jährige Sierra Blair-Coyle aus Scottsdale, Arizona, ist eine ideale Ergänzung für das Mammut Pro Kletter-Team: Sie nimmt seit dem Alter von 14 Jahren an Kletterwettkämpfen teil und ist seit 2010 Mitglied des US-Kletter-Nationalkaders. Dank ihrer konstant guten Wettkampfergebnisse und ihrer authentischen Art hat sie mittlerweile eine große Fangemeinde.

„Es ist großartig, mit Sierra eine weitere außergewöhnliche Athletin an Bord zu haben. Sie ist die ideale Botschafterin für die strategische Ausrichtung von Mammut, den Bereich Frauen- und Fitness-Klettern in Zukunft weiter auszubauen,“ sagt Adrian Margelist, Chief Creative Officer von Mammut.

Sierra fügt an: „Es ist eine Ehre für mich, von nun an Teil des Mammut Pro Team zu sein. Mammut ist eine der weltweit führenden Marken im Kletterbereich, deren Produkte mich seit je her auf meinem Weg begleiten. Ich freue mich schon sehr auf die zukünftigen Projekte.“

 

Mammut ist seit mehr als 35 Jahren im US-amerikanischen Markt verwurzelt und eng verbunden mit der Geschichte und Entwicklung des Klettersports in Amerika. Gym Climbing und Bouldern haben sich in den letzten Jahren von einem Trend hin zu einer renommierten Wettbewerbsform im modernen Klettersport und einer echten Alternative zum klassischen Fitnesstraining entwickelt. Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 ist Sportklettern zum ersten Mal eine Olympische Disziplin, was die Popularität des Sportes weiter steigern wird.

 

Mehr Infos zum Mammut Pro Team

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